Organisatorischer Vorrundenrückblick

Organisatorischer Vorrundenrückblick

Mindestens zufriedenstellend könnte man auch die Vorrundenentwicklung des Ostbärn F.C. neben den sportlichen Resultaten beschreiben. Ein kurzer Rückblick auf die organisatorischen Entwicklungen rund um den ersten basisdemokratischen Fussballverein in Bern.

Unsere Heimspiele finden seit Beginn dieser Saison nunmehr nicht auf dem Kunstrasen statt, sondern auf dem Naturrasenplatz 2 auf dem Füllerich, was wir durchaus als emanzipativer Akt begreifen, welcher die sportliche Entwicklung begünstigte und hoffentlich weiter begünstigen wird. Zur allgemeinen Freude war auch der grosse Zuschauerauflauf weiterhin ungebrochen, ein Umstand dessen Wertschätzung nicht hoch genug ausfallen kann, schliesslich ist es die Atmosphäre, welche einen Gewinn von drei Punkten gegen Grafenried zu einem epochalen Sieg aufwertet.

Dies geschieht im Rahmen der fortlaufenden und erfreulichen Integration unseres Vereins auf dem Füllerich. In Zusammenarbeit mit Oscar Barrio vom Füllerichstübli können wir seit dieser Saison im Anschluss an Heimspiele Speis und Trank anbieten. Der Weg vom Rasenplatz zum Clubhaus ist zwar relativ weit, dennoch würden wir uns über mehr gesellige Momente nach den Spielen freuen. Zudem organisierte Ostbärn diesen Sommer zusammen mit den Nachbarsvereinen Muri-Gümligen und Stella-Azzura das erste Füllerich-Fest, welches ein voller Erfolg war. Unbefriedigend ist die Tatsache, dass wir immer noch keine Möglichkeiten haben, auf dem Füllerich selbst unser Material zu lagern. Dieses muss jeweils mühsam an Ort und Stelle geschafft werden. Wir hoffen in dieser Hinsicht auf das neue Jahr eine Verbesserung zu erzielen.

Der Ostbärn F.C. betritt aber auch wieder Neuland. Seit diesem Sommer erstrecken sich die Vereinsaktivitäten neben dem Füllerich auch auf die Fussballplätze der Allmend. Dies freut uns umso mehr, als die Anstrengungen im Dialog mit der Gemeinde Bern, eine weitere Trainingsmöglichkeit zu erhalten, über zwei Jahre mehr als beträchtlich waren und sich als schwierig erwiesen. Möglicherweise ist dies ja der erste Schritt zu einer „richtigen“ Heimat auf Stadtboden für den Ostbärn F.C.

Das Tolle an der Tatsache, dass wir auf der Allmend trainieren ist aber eigentlich, dass es nicht die altbekannte Equipe ist: Jeden Donnerstag spielt dort nun eine zweite Ostbärn-Mannschaft! Die bis in die Haarspitzen motivierten Jungs haben den Testlauf diesen Herbst problemlos absolviert und wir sind gespannt, wie es im Frühling weitergeht. Aus der Sicht des Vereins ist die Eröffnung einer zweiten Mannschaft jedenfalls ein Meilenstein.

Ebenfalls erfreulich sind die Entwicklungen in der Ostbärn Arbeitsgruppe „Kleider für alle“, welche dieses Jahr eine neue Mini-Kollektion herausgeben konnte. Für die Sujets konnten die beiden Berner Kollektive „Jeteur de Pierres“ und „Código 3 Puntos“ gewonnen werden. Wir freuen uns, dass die Ostbärn-Shirts gern gesehen und getragen werden in der Hauptstadt! Bestellen kann man bei jedem lokalen „Ostbärner“ oder unter rafael.egloff@ostbaernfc.ch.

Angesichts dieser insgesamt sehr positiven Nachrichten könnte man durchaus einwenden, dass das einleitende Fazit «mindestens zufriedenstellend» etwas zu tief greift, doch wir möchten dies vielmehr als Reflektion der eigenen Erwartungshaltung verstanden wissen, was offenbart, dass die Entwicklungen rund um unseren Verein noch einiges versprechen sollen. In diesem Sinne ruhen im Ostbärn F.C. in der Winterpause einzig die Beine.

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