Ostbärn FC 6:1 SC Worb

Ostbärn FC 6:1 SC Worb

Ostbärn zurück auf der Siegerstrasse. OFC 6-1 Worb.

An diesem ersten Mai Wochenende wäre angesichts des Wetters eigentlich eine Beweisführung zur Abwesenheit von Recht und Billigkeit in Entscheidungen der sakralen Gestalt von «Petrus» angezeigt. Anders gefragt: Wie konnte es der zweite Ostbärn-Sonntag verdient haben, nicht schönes Wetter zu haben? Nun vielleicht ist das Wetter ja ein durch und durch irdisches Phänomen.

Aber wenden wir uns den profanen Ereignissen des Spiels zwischen dem Ostbärn F.C. und dem SC Worb zu. Die als Favorit in dieses Spiel gestartete Heimmannschaft legte einen Schnellstart hin. Nach einem vom SC Worb ungenügend geklärten Eckball von Fabian Roos in der 4. Minute fand sich Colin Schwab an der Strafraumgrenze in Ballbesitz wieder und eröffnete von dort mit einem Flachschuss in die untere Torecke das Skore. Nur Momente danach gelang es Michael Gasser mit einem raffiniert getretenen Flankenball den gegnerischen Verteidiger in die missliche Lage zu bringen, quasi als „Tatmittler“ (im strafrechtlichen Sinn), den Ball im eigenen Tor versenken zu müssen. Ein Lausbub? Ja. Verwerflich? Nein.

Was für ein Auftakt! 2:0 nach sechs Minuten.

Die detaillierte Schilderung dieser Anfangsphase lässt es bereits erahnen: um weitere nennenswerte Ereignisse war es im weiteren Verlauf dieser ersten Halbzeit schlecht bestellt. Vereinzelte Chancen gab es auf beiden Seiten, auch der SC Worb hatte durchaus gute Möglichkeiten zum Torerfolg zu gelangen. Trotzdem, Halbzeitstand: Ostbärn 2, Worb 0.

Von Coach Luca Hubschmied beim Pausentee wieder auf Torerfolg getrimmt versuchte das Heimteam in der zweiten Halbzeit wieder aktiver gegen vorne zu spielen. Nach einer Viertelstunde lancierte Sebastian Wright auf der linken Seite Aussenverteidiger Jonas Bruni, der mit einer massgeschneiderten Flanke Moritz Koller bediente, welcher keine Mühe hatte per Kopf zum 3:0 einzuschiessen. Das bereits 9. Saisontor des Stürmers, lässt Fabian Roos interessierte Beobachter in der Nähe der Spielerbank wissen.

In der 67. Minute setzte sich Koller dann auch noch als Vorbereiter in Szene, nach einem Flügellauf erreichte sein Querpass Valentin Glauser, der am bereits geschlagenen Torhüter vorbei zum 4:0 einschob.

Danach ereignete sich auf der Gegenseite buchstäblich eine Kopie des Gegentores vom ersten Rückrundenspiel gegen Prishtina. Ein Freistoss flatterte an die Lattenunterkante und prallte von dort auf den Boden, wobei die Frage ob der Ball zu diesem Zeitpunkt bereits hinter der Linie war oder nicht offen bleiben konnte, da auf diesen Abpraller ein gegnerischer Angreifer am schnellsten reagierte und den Ball in die Maschen haute.

Ähnlich wie das 4:0 ereignete sich das 5:1 (und später auch das 6:1). Diesmal war es Moritz Koller der von rechts den Ball auf den am ersten Pfosten lauernden Marco Grogg zurückpasste. Dieser bezwang den Torhüter mit einem Abschluss unter die Latte. Auch das 6:1 fiel auf einen Querpass von Saare Yosief, der alleine vor dem Tor den mitlaufenden Marco Grogg bediente, wobei dieser im Zweikampf mit seinem Gegenspieler jedenfalls genügend unternahm um Ostbärn erneut zum Torerfolg zu verhelfen. Endstand: Ostbärn 6, Worb 1.

Fazit: Schwieriges Wetter, toller Sieg.

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